Ringbandverletzung – Vorbeugen ist besser!
Wenn es knallt, ist es zu spät. Die richtige Diagnose und das Wissen, was zu tun ist, können immerhin Schlimmeres verhindern. Besser ist aber ein vernünftiger Umgang mit den eigenen Halteressourcen und geeignete Vorbeugemaßnahmen, damit es erst gar nicht zu Ringbandverletzungen kommt:
Symptome:
- “Krachen” oder “Schnalzen” beim Unfall.
- Schwellung im Fingergrundgelenk und Bluterguss.
- Schmerzen bei Belastung und Bewegungseinschränkung.
- Tastbares Hervortreten der Sehne (bei vollständigem Riss).
Therapie:
- Ruhigstellung für ein bis drei Wochen, danach Tapeverbände.
- Behandlung mit Antiphlogistikum (z.B. Voltaren, Dologel) und Eis.
- intensive Reha (Physiotherapie).
- 4 bis 16-wöchiges Kletterverbot.
Prophylaxe:
- Keine maximalkräftigen Züge in ermüdetem Zustand!
- Umfassendes Aufwärmen (maximale Belastbarkeit des Ringbandapparates wird erst nach 100 bis 120 Kletterzügen erreicht).
- 8 bis 10 Millimeter breites Tapeband mit zwei Umwicklungen um die gefährdeten Glieder legen. Nicht zu straff, damit die Blutzirkulation nicht gestört wird.
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