Schrauberschmäh: Boulder markieren im Wettkampf

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Routenbau, Tipps, Tricks & KnowHow

Was tun wenn ein Boulder kurzzeitig wieder runter soll? Im Wettkampf, beim Training oder aus irgend einem anderen Grund?

Lösung: Den Boulder als gesamtes Kunstwerk mit dem Routenbau-Smartphone deiner Wahl fotografieren, die Griffe markieren und runter damit. Für die Markierung kann jeder sein eigenes System verwenden. Entweder mit Symbolen, mit Buchstaben oder Nummern. Im Fall der Beispiel Bilder war es der Final Boulder Nummer 1 mit den Griffen 1 bis 4 mit einem Punkt getrennt im Format:

F(Boulder).(Griff)

Die Griffe bekommen die Markierung am Rand mit ein oder mehreren Strichen an markanten Stellen mit einem wasserfesten Strich. Die Kontur der Griffe kann an der Wand stellenweise nachgezogen werden. Die ganze Kontur kann natürlich auch nachgezogen werden, wird aber irgendwann ein ziemliches Kaos wenn die Wand oft für Wettkämpfe gebraucht wird.

Auf der Rückseite vom Griff  und an der Stelle wo der Griff an der Wand befestigt war steht dann die Bezeichnung. Die Bezeichnung ist nahe am Schraubloch am sinnvollsten.

Nach dem Abschrauben kommen die Griffe der Reihe nach in eine Box oder alternativ können diese auch auf einer dünnen Schnur aufgezogen werden. Dann sind bei vielen Boulder alle getrennt auf einer Schnur zusammen.

Wenn der Boulder gebraucht wird, dann auf dem Kunstwerk-Bild nachsehen und durch die Nummerierung die Griffe wieder an die richtige stelle zurück schrauben. Dabei ist wichtig, dass die Markierung wieder mit der auf der Wand übereinstimmt.

Normalerweise kann der Boulder auch durch einen Routenbauer wieder an die Wand geschraubt werden, der den Boulder gar nicht geschraubt hat.


Das kann dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.